Förderprogramm für Lastenräder

Einrichtung eines Förderprogramms für Lastenräder in der Gemeinde Putzbrunn

Der Verkehrs- und Umweltausschuss möge beschließen, dass die Gemeinde Putzbrunn ein Förderprogramm für Lastenräder einrichtet.

Erläuterung:

Lastenräder liegen im Trend. Sie sind gerade für kürzere Strecken ein ideales Transportmittel und umweltfreundlicher Autoersatz. Um diese umweltschonende Form der Mobilität zu fördern, sollte die Gemeinde Putzbrunn die Anschaffung von Lastenrädern mit folgenden Rahmenbedingungen unterstützen:

  • Förderfähig sind Lastenräder mit und ohne Elektroantrieb, bzw. Pedelecs in Kombination mit einen Lastenanhänger
  • Maximale Fördersumme 500 Euro pro Haushalt
  • Nur für private Nutzung, Mindesthaltedauer 36 Monate
  • Laufzeit des Förderprogramms 12 Monate, die ersten 30 Anträge werden berücksichtigt

Begründung:

Mit der Lastenradförderung können wir als Gemeinde Putzbrunn ein klares Zeichen setzen, das Klimapolitik und Verkehrswende wichtige Zukunftsthemen sind, die wir offensiv angehen wollen.

Ziel der Förderung ist es, mit einem finanziellen Anreiz die Kaufentscheidung für ein Lastenrad zu erleichtern. Wer ein solches Rad anschafft, kann Lasten im Alltag, wie z.B. Einkäufe, emissionsfrei transportieren und damit einen wesentlichen Anteil zum Klima- und Umweltschutz leisten.

Putzbrunn ist aufgrund der Konzentration von Lebensmittelmärkten im Gewerbegebiet-West mit sehr guter Erreichbarkeit aus allen Ortsteilen geradezu prädestiniert, Anreize für die verstärkte Nutzung von klimafreundlichen Transportmitteln zu schaffen. Einige Kommunen im Umkreis, wie z.B. die Landeshauptstadt München oder die Gemeinde Ottobrunn gehen hier bereits mit gutem Beispiel voran.

Finanzielle Auswirkung:

Bei vollständiger Ausnutzung der vorgeschlagenen Rahmenbedingung würden Kosten in Höhe von 15.000 Euro auf die Gemeinde Putzbrunn zukommen, die Abrechnung kann über das Konto Energievision (Kostenstelle 5121310.5429700) erfolgen.

Dieser Antrag wurde in der ADFC Ortsgruppe Putzbrunn von den beiden Gemeinderäten Sybille Martinschledde und Thomas Jungwirth erarbeitet. Auch hier hoffen wir auf baldige Behandlung im nächsten Verkehrs- und Umweltausschuss.

 

 

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